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Bund Freier evangelischer Gemeinden
in Deutschland KdöR
Goltenkamp 4
58452 Witten
Bankverbindung
Spar- und Kreditbank eG, Witten
IBAN:
DE98 4526 0475 0000 1409 00
BIC: GENODEM1BFG

Zwischenkirchliche Beziehungen

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden unterscheidet sich von anderen Kirchen nicht durch Sonderlehren. Freie evangelische Gemeinden zeichnen sich vielmehr durch ihr bestimmtes Kirchen- und Gemeindeverständnis aus. Freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus und ein verbindliches Leben in seiner Nachfolge sind besondere Anliegen. Es ist ein zentrales Anliegen der Freien evangelischen Gemeinden, mit anderen Kirchen und Gemeinden in Kontakt zu treten und gute Beziehungen zu fördern. Bei diesem Bemühen spielen drei Bereiche eine wichtige Rolle: die Vereinigung Evangelischer Freikirchen, die Evangelische Allianz und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen.

Vereinigung Evangelischer Freikirchen
Freikirchen und freikirchliche Gemeindeverbände schließen sich bereits 1926 zu einer Arbeitsgemeinschaft, der "Vereinigung Evangelischer Freikirchen" (VEF), zusammen. Sie versteht sich lt. Präambel als "Gemeinschaft evangelischer Gemeindebünde und Kirchen, die durch den Herrn Jesus Christus untereinander verbunden sind". Sie "erkennen sich gegenseitig als Teil der einen Kirche Jesu Christi an und wollen der wesenhaften Einheit dieser Kirche durch ihre Gemeinschaft sichtbar Ausdruck verleihen." Sie verpflichten sich zu enger Zusammenarbeit, wo immer dies möglich erscheint." Mitglieder sind neben dem Bund Freier evangelischer Gemeinden u.a. die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, der Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Heilsarmee in Deutschland, die Herrnhuter Brüdergemeine sowie die Kirche des Nazareners.

Evangelische Allianz
1846 trafen sich in London fast eintausend Christen aus 52 verschiedenen Kirchen und zwölf Ländern, um die Evangelische Allianz zu gründen. Gemeinsam teilten sie die Einsicht: "Es darf doch nicht sein, dass sich die Christen streiten, während die Welt verloren geht!" Und so setzten sie mit dieser weltweit ältesten interkonfessionellen Bewegung einen Kontrapunkt. Heute repräsentiert die weltweite Evangelische Allianz über 100 Millionen Christen in 110 Ländern, in Deutschland sind es etwa 1,3 Millionen. Dabei versteht sich die Evangelische Allianz nicht als Verband von Kirchen, sondern als Gemeinschaft von Christen. Ihren Geschäftssitz hat die Evangelische Allianz im thüringischen Bad Blankenburg. Dass Angehörige Freier evangelischer Gemeinden in der Evangelischen Allianz mitarbeiten, ist in den meisten Orten selbstverständlich. Sichtbar wird dieses Engagement vor allen Dingen in den jährlichen Allianz-Gebetswochen und evangelistischen Großprojekten wie ProChrist.

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) besteht in Deutschland seit 1948. Lt. Satzung bekennen ihre Mitgliedskirchen "den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes". Die Arbeitsgemeinschaft dient der ökumenischen Zusammenarbeit u.a. durch "gegenseitige Information, Beratung und Zusammenarbeit im gemeinsamen Zeugnis, Dienst und Gebet" sowie "Vermittlung bei Meinungsverschiedenheiten zwischen einzelnen Mitgliedern" und "Wahrnehmung gemeinsamer Aufgaben nach außen und in der Öffentlichkeit". Zur ACK gehören die großen Volkskirchen und einzelne Freikirchen. Der Bund Freier evangelischer Gemeinden nimmt seit den Anfängen der ACK als Gastmitglied regen Anteil an deren Arbeit. Auf lokaler und regionaler Ebene gibt es ebenso Vollmitgliedschaften.